ABC-Klassiker des Heavy Metal / S / SLAYER / Reign in Blood (1986)

ABC-Klassiker des Heavy Metal / S / SLAYER / Reign in Blood (1986)

Slayer entertaimnet

„Reign in blood“ ist wohl der Thrash Metal Klassiker schlechthin und hat die Musikwelt in Sachen Brutalität, Geschwindigkeit und Brachialität nachhaltig geprägt. Nicht, dass die Vorgänger „Show no mercy“ und „Hell awaits“ bereits sämtliche Black und Thrash Metal Bands weggefegt hätten, aber bei „Reign in blood“ kam Hip Hop-Prozuzent Rick Rubin ins Spiel, der SLAYER als erste Metalband bei seinem Hip Hop-Label DEF JAM unter Vertrag nahm und maßgeblich am brutalen Sound verantwortlich ist. Hatte man beim Metal oftmals den Basssound vernachlässigt, legte Rubin auch auf Bass und gewissermaßen Beat einen hohen Stellenwert und lässt somit das Album mal so richtig krachen. Aber nicht nur beim Sound arbeitete man bahnbrechend, auch in Sachen Musik und Texte provozierten und polarisierten Slayer: „Angel of death“ (bis heute ein absoluter Thrash-Kracher), „Piece by piece“, „Necrophobic“, „Altar of sacrifice“, „Jesus saves“ (KRASS, wie viele Silben Tom Araya pro Sekunde singen oder sprechen kann !!!), „Criminally insane“, … „Post mortem“ und natürlich „Raining blood“, was mit Kultdrums beginnt und auf der Ausblendrille mit Gewitter endet. Tori Amos hat später diesen Song interpretiert, aber natürlich pfundiger fällt die Coverversion von BODY COUNT auf dem Album „Bloodlust“ aus !!!

„Reign in blood“ ist pure Gewalt und geballte Power. Es geht Schlag auf Schlag … ohne Pause zum Durchschnaufen … und während Bands wie Metallica im Wandel des CD-Zeitalters auf eine längere Spieldauer setzten, ist das Slayer-Kultwerk mal gerade knapp 30 Minuten lang. Als das Slayer und Produzent Rick Rubin bewusst wurde, sollen sie sich angesehen und achselzuckend gesagt haben: „So what!“

Keine Filler, kein Geschnörkel, keine Kompromisse. — ach ja, und wenn wir schon dabei sind: Mit dem Cover sorgte die Band ebenfalls für Furore und schaffte sich gleichfalls ein Alleinstellungsmerkmal. (Aufgrund diverser Provokationen und „Angel of Death“ war dieses Album übrigens eine zeitlang nicht erhältlich). Spätestens nach diesem Album manifestierte sich Slayer als die Kultband schlechthin. Immer noch das beste Thrash Metal Album aller Zeiten.

5/5

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