ABC-Klassiker des Heavy Metal / O / OZZY OSBOURNE / Bark at the moon (1983)

ABC-Klassiker des Heavy Metal / O / OZZY OSBOURNE / Bark at the moon (1983)

Er ist der Prince of Darkness, ein Freund von Tauben, der Godfather himself … und jeder weiß, dass Ozzy immer ein exzellentes Gespür für großartige Gitarristen hatte: Randy Rhoads, Jake E Lee, Zakk Wylde, Brad Gillis. Wer nun der beste ist, das sei mal dahingestellt und ebenso schwierig ist es, den „Klassiker“ unter all den Klassikern herauszuwählen. Da allerdings „Bark at the moon“ wohl einer der besten Ozzy-Tracks ever ist, fiel meine Wahl auch auf dieses Album. Tommy Aldridge an den Drums, Bob Daisley, Don Airey am Keyboard und einer meiner Lieblingsgitarristen, Jake E Lee, an der Gitarre. Was für ein Line-up.

„Bark at the moon“ ist übrigens das Album, was in zwei unterschiedlichen Auflagen mit unterschiedlichen Songreihenfolgen erschienen ist: Die EPIC-Version (Europa) mit blauem Schriftzug und dem Song „Spiders“; die SONY/CBS-Version (USA, Japan) mit rot-gelbem Schriftzug und dem Song „Slow down“ (statt „Spiders“). Außerdem heißt der Song „Forever“ (EPIC) bei der SONY/CBS-Version „Centre of eternity“. Ferner sind einige Songs wie z.B. die Gitarre bei „Rock’n’Roll Rebel“ unterschiedlich abgemischt. Vergleichen lohnt sich.

Eingefleische Ozzy-Fans und Vinyl-Sammler müssen also eigentlich beide Exemplare im Regal haben.

Auch wenn der Sound nicht komplett überzeugen kann, enthält dieses Album die Klassiker „Forever“, natürlich den Titelsong, bei dem Jake E Lee mit exzellenter Gitarrenarbeit überzeugt, „Waiting for darkness“ und natürlich „Rock’n’Roll Rebel“, bei dem Ozzy wieder einmal über sich selbst singt. Bei der Ballade „So tired“ scheiden sich natürlich die Geister, ob kitschig oder trotzdem irgendwie schräg und cool. Die Videos, die zu diesem Album gedreht wurden, sind natürlich obskur und absolut trashig, aber zurück zum Album.

„Bark at the moon“ enthält Abwechslungsreichtum, geniale Tracks, musikalische Virtuosität, Eingängigkeit und natürlich den Fürsten der Finsternis am Mikrofon. Was dieses Album außerdem so besonders macht, ist das Gitarrenspiel von Jake E, der die spielerischen Freiheiten genießt und dem Gesamtwerk das gewisse Etwas verleiht.

5/5

Dennis

 

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