Film Festival Cologne/ Große Awards und Tokio Hotel #ffcgn

Film Festival Cologne/ Große Awards und Tokio Hotel #ffcgn

Das Film Festival Cologne (FFC) #ffcgn  ging am 29.09. mit der feierlichen Preisverleihung zu Ende. ENTERTAIM.NET war vor Ort am roten Teppich und bei der Vergabe der Awards.  Von Martin Hannig, Fotos von Martin Hannig

Was bleibt vom sich in der Branche etablierenden Filmfestival? Es gab Einblicke in viele spannende neue TV-Produktionen, in Dokumentationen und in Spielfilme. Ein besonderer Höhepunkt dürfte das Screening der Band-Dokumentation  „Hinter die Welt“ gewesen sein, zu dem Tokio Hotel live und in Farbe zugegen war (siehe Fotos). Tom und Bill Kaulitz, Georg Listing und Gustav Schäfer sorgten für einen nie gekannten Auflauf junger und etwas älterer Damen, die sich in dichten Reihen vor dem Filmpaplast bei der Ankunft der Band drängten. Für die Dokumentation der Bandhistory drehte Regisseur Oliver Schwabe fast 3 Jahre hautnah an der Band – in den USA – wo Bill Kaulitz heuer lebt – und in Deutschland. Die Band spricht in ungekannter Offenheit über den Erfolg, ihre immer noch andauernde Popularität, aber auch über die Schattenseiten des Business. Ein aufschlussreicher Einblick in das Leben dieser ungewöhnlichen Band.

Film Festival Cologne/ Große Awards und Tokio Hotel #ffcgn

Der rote Teppich wurde dann natürlich bei der Preisverleihung – zum ersten mal im großen Börsensaal der IHK organisiert – ausgerollt. Die Preisträger und  einige Stars und Sternchen sowie Lokalprominenz  posierten für die Fotografen. In cinematografischer Hinsicht besonders stolz waren die Macher, die herausragende Jane Campion mit dem Filmpreis Köln ehren zu dürfen – überreicht von OB Henriette Rekers. (beide auf dem Foto zusammen mit Film- und Medienstiftung NRW Chefin Petra Müller).  Jane Campion bedankte sich mit einer launigen Rede, in der sie auch auf Margarethe von Trotta einging. Selbige wurde mit dem TV-Spielfilm-Preis geehrt . Von Trotta darf mit Fug und Recht als die Grande Dame des deutschen Autorenkinos – des deutschen Kinos überhaupt – bezeichnet werden. Ihre Karriere  – angefangen bei Schlönndorffs „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ (1975) bis zum Eröffnungsfilm des FFC „Forget about Nick“ ist in ihrer künstlerischen Integrität und Qualität in Deutschland, vielleicht sogar in Europa einmalig. Internationaler Glanz  dann bei der Verleihung des Hollywood Reporter Awards an Sean Bean („Herr der Ringe“, Foto unten), dessen tausend vor der Kamera gestorbene Tode vom Laudator zum running gag gemacht wurden. Damit nicht genug: ein weiterer Ehrengast betrat am Ende die Bühne: Juliette Binoche, einer der größten Filmstars überhaupt, und mit ihrem neuen  Film ebenfalls im Rahmenprogramm des FFC  vertreten, nahm den International-Actors-Award entgegen. Ihr Statement „es ist ein Traum für etwas ausgezeichnet zu werden, das man liebt!“  darf sicherlich für alle Preisträger dieses grandiosen Abends gelten.

Die gesamten 8 Tage zeigten: Das FFC ist angekommen in der Reihe der klangvollen Festivals.

 

Film Festival Cologne/ Große Awards und Tokio Hotel #ffcgn

 

Advertisements