SUGARFOOT / The Santa Ana (Crispin Glover Records)

Wie bei der letzten Platte haben sie die Reise nach Kalifornien ins renommierte Studio Rancho De La Luna in Joshua Tree gemacht. Und es hat sich wieder mal voll gelohnt für SUGARFOOT aus Norwegen. Die Formel diesmal: Countryrock und 70s Westcoast  mit einem Schuss Folkrock und AOR mixen  in die Neuzeit transformieren. Chef Øyvind Holm und sein Sextett mit Motorpsychos Benth Sæther am Bass hauen hier 13 geile Songs raus, dass es eine reine Freude ist; man kann buchstäblich hören wieviel Spaß sie im Studio hatten. Die kalifornische Sonne wird hier beim Lauschen der exzellenten Tracks sehr spürbar.
Holms charakteristische und helle Stimme hält diese Songs zusammen, und mehr als einmal meint man CSN&Y um die Ecke blinzeln zu sehen – so perfekt sind die Vocals gesetzt. Westcoast-Rock wie in „Mighty Pharao“ wird ja heute in dieser Brillianz gar nicht mehr gemacht – Hut ab! da kennt sich jemand mächtig gut aus. Es gibt großartige Gitarrenarbeit und immmer wieder tolle Arrangements.  

Bestes Sugarfoot-Album – unfassbar dass Norweger DIESE uramerikanische Musik machen!!

 

4/5 P.

Martin

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