MOTIONLESS IN WHITE / GRAVEYARD SHIFT (Roadrunner)

MOTIONLESS IN WHITE / GRAVEYARD SHIFT (Roadrunner)

Mit „Reincarnate“ gelang MIW ein ganz großer Wurf, einzig allein die Tatsache, dass sich die Band nicht wirklich auf einen Musikstil fokussieren konnte und irgendwie wie eine Premium-Imitationsband zwischen Linkin Park und Cradle of Filth wirkte, so konnte man das musikalische Spektrum beim neuen Album einengen und man hat sich offenbar auf die Marilyn Manson-Variante mit vielen Sing-along-Einlagen geeinigt. Statt eines verführerischen Covers wie bei „Reincarnate“ hat man alerdings die creepy Variante mit einem finsteren Jungen gewählt …. (mmhh, das letzte Cover gefiel mir da wesentlich besser !!!!) … aber was soll’s. Musikalisch geht man wieder äußerst kraftvoll und mit fettem Sound ans Werk und hat sich beim Songwriting auf ein kleineres Musikspektrum festgelegt, was aber keinesfalls bedeutet, dass das Album langweilig wäre. Ganz im Gegenteil. Man variiert Geschwindigkeit, Groove und Gewalt, ohne dabei melodiöse Hooklines aus den Augen oder Ohren zu verlieren. Natürlich fehlt eine Brise an Kommerz mit „Ohoho“-Hymnen nicht, was vielleicht ansatzweise etwas nervt …. aber der Band sei es verziehen. Ein solides Stück Ami-Metal mit Kraft und natürlich einem Hauch Industrial.

4/5

Dennis

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