EAT THE GUN / HOWLINWOOD (SPV)

Eat the Gun entertaimnet

Der Wolf oder Kojote, der auf dem Logo von EAT THE GUN so nett die Seele aus dem Halse bellt, könnte darauf hindeuten, dass die band gewissermaßen mit den Wolfen heult! Soll heißen … ich weiß, das klingt gemein, aber wirklich Neuartiges bekommt der Hörer nicht geboten … und so ist die Band mit ihrer Illustration gewissermaßen in die eigene Wolfsfalle getappt. Aber bleiben wir sachlich. Das Album beginnt mit Rock’nRoll, bis sich ab Song Nummer 3 der Kommerz allmählich einstellt und eine Mischung aus aus Goo Goo Dolls, Third Eye Blind und was sich da sonst noch so herumtummelt präsentiert wird. Was nicht schlecht ist, sondern lediglich in einer gewissen Weise vorhersehbar. Wer aber nicht unbedingt das Rad neu erfinden will, liegt bei diesem Album gar nicht so verkehrt, denn mainstream hat natürlich auch seine Reize und einen höheren Grat an Radiotauglichleit. Im Grunde grasen EAT THE GUN den Alternativebereich von härteren Tönen bis zur Emotionalität souverän ab und machen dabei eine anständige Figur. Durchaus hörenswert!!!

3,5/5

Dennis