IRON LAMB / Fool’s Gold (High Roller)

Iron Lamb entertaimnet

Aus Schweden kommen immer wieder tolle harte Rockbands – Hellacopters, Backyard Babies, The Hives…. Und nun IRON LAMB. Das neue Album der Stockholmer Rocker trägt uns zurück in die Zeit des schmutzigen englischen Hardrock-Metals Anfang der 80er – MOTÖRHEAD, TANK, oder WARFARE sollten hier als Referenz genügen. Gleich der Opener „One Way Track“ zeigt die speedige Vorliebe der Band für Lemmy & Co. Fast jeder Song auf der Platte ist eine Verbeugung an die Motörhead der frühen Ära um Fast Eddie.  Ab und an gibt’s dann aber doch eine profunde  Überraschung, z.B. in Form von „Leave Me Be“, dem Rob Coffinshaker seine gotische Stimme leiht – und direkt an Johnny Cash erinnert. So klingt der Song auch:  richtiger Gothic Rock – eine Ausnahme.  Sonst geht’s hier schmutzig und hart zu Werke.  Sänger D Bragman verfügt über ein ausgesprochen dreckiges RockRoll-Organ, das zwischen Lemmy und Paul Di’Anno zu Killers Zeiten raspelt. Wer eine Band mit genügend Potenzial sucht, das sie weit über eine billige Motörhead-Kopie erhebt, muss unbedingt in dieses Album reinhören. Da gerade überall die NWOBHM neu abgefeiert wird, passen IRON LAMB 100% in die Zeit. Schwedischer Hard RocknRoll Metal  at it’s best. Gibt’s auch in Vinyl…. 

4/5

Martin