DEBAUCHERY – BLOODGOD / THERE’S NO BUSINESS LIKE BLOOD BUSINESS

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Thomas Gurrath ist ein vielbeschäftigter Mann bzw. „Gott des Blutes“ oder einfach nur Blutgott. Kaum ist das neue BLOOD GOD-Album „Blood is my Trademark“ mit Kiss-Ass-Rock’n’Roll vom Feinsten auf dem Markt, da ist auch bereits das nächste Album für und von DEBAUCHERY mit vielen neuen Monstern und Dämonen in der Mache. Zeit, mit ihm über die neuen und geplanten Veröffentlichungen zu sprechen … aber nicht nur darüber, sondern auch über Gesangstechniken und dem Gender-Wahn …

Interview: Dennis Rowehl / Photos mit freundlicher Genehmigung von Thomas Gurrath

entertaim.net: Hallo Thomas, kürzlich erst die VÖ eines neuen Blood God-Albums und 2015 kommt erneut ein00 Debauchery-Album raus …. du bist offensichtlich ein äußerst fleißiger Musiker.

T.G.: Hi Dennis. Das Blood God Album kam im August 2014 und das neue Debauchery Album kommt entweder im Juli oder im September 2015. Das ist noch nicht ganz sicher. Morgen gehe ich erst mal ins Studio. Und ja ich arbeite jeden Tag, aber ich mache das auch gerne. Es gibt doch nichts Besseres als den kreativen Teil. Ich mache in erster Linie Musik, um neue Alben aufzunehmen.

entertaim.net: „Ich habe kürzlich noch das „No brain but balls“-Album gehört …. echt großartiger Rock’n’Roll vom Feinsten mit schrägen Texten! Was macht Dir persönlich mehr Spaß … die Rock’n’Roll-Kiste oder Death Metal?

T.G.: Danke. Für mich ist das das gleiche. Obwohl ich mich im Rock`n`Roll bzw. Heavy Metal zu Hause fühle. Das ist die Musik, die ich selber kaufe und höre und immer machen wollte. Aber meiner Meinung nach ist DEBAUCHERY auch Heavy Metal. Nur die Monsterstimme ist eben etwas krasser.

entertaim.net: Beide Gesangsarten sind schon ziemlich extrem. Machst bzw. nimmst Du regelmäßig Gesangsunterricht oder bestimmte Atmungstechniken, um nicht nach kurzer Zeit heiser zu werden? Oder ist es einfach Gewohnheit?

T.G.: Also, ich nehme seit 2014 manchmal Gesangsunterricht für normalen Gesang, aber diese extremen Stimmen habe ich mir selbst beigebracht. Man braucht eine Atemtechnik, muss aus dem Bauch heraus singen etc. … alles wie beim normalen Singen, nur der Ton liegt an einem anderen Punkt, um den extremeren Klang zu erzeugen. Und vieles ist natürlich auch angeboren, die Stimme hat einfach eine Grundcharakteristik.

entertaim.net: Was können wir beim neuen Debauchery-Album erwarten? Musikalisch und natürlich auch bezüglich des Artworks? Viele neue Monster oder Blood Babes?

T.G.: Viele neue Monster, manche sind schon auf Facebook zu sehen. Das Cover ist wieder von Adrian Smith. Und musikalisch wird es eben ein DEBAUCHERY-Album werden. Ich habe es ja noch nicht aufgenommen, deshalb kann ich es nicht sicher sagen, aber es sollte schon deutlich härter werden als das letzte Blood God-Album. Der gewohnte DEBAUCHERY-Sound wird wohl deutlich erkennbar sein. Zumindest hoffe ich das (lachend). Wir werden sehen, viel Groove, eingängige Refrains, ein paar midtempo und ein paar schneller Songs. Eine Bonus-CD ist auch geplant. Mit einem Painkiller Cover – den Song haben wir auch auf der letzten Tour gespielt – und eventuell noch mit einem neu aufgenommenen DEBAUCHERY-Klassiker.

entertaim.net: Ist eine Tour geplant? Werdet Ihr in Köln spielen?

T.G.: Wir spielen im Frühjahr 2015 den zweiten Teil der Blood Gods over Europe Tour. Dabei sind wir mit DEBAUCHERY auch Teil des HATE FESTs, allerdings nur bei den Extended Shows. In der Nähe von Köln ist das Konzert in Essen in der Weststadthalle. Ansonsten kommt natürlich noch eine Tour im Herbst zum neuen Album. Die ist allerdings noch nicht veröffentlicht und ich sage da besser nichts dazu.

entertaim.net: Videos wird es sicherlich auch geben, oder? Wie man dich kennt, gibt es doch bestimmt bereits ein Konzept?

T.G.: s gab schon diverse Ideen, aber die wurden alle wieder verworfen. Ich will auf jeden Fall wieder animierte Monster haben, so wie im Slaughterman-Video vom letzten Blood God-Album.

entertaim.net: Jetzt noch eine abschließende Frage für Dich quasi als Pädagogen. Was hältst Du persönlich von diesem ganzen Genfer-Mainstream, dass man statt z.B. statt Schüler mittlerweile Schülx sagen sollte, um niemanden wegen seines Geschlechts zu diskriminieren? (lachend)

T.G.: Das ist doch alles scheiße. Diese Gender-Scheiße ist so mit der nutzloseste Schwachsinn, den es gibt. Das kostet Geld und Zeit, die man an anderer Stelle wesentlich sinnvoller investieren könnte. Am liebsten würden sich wohl manche Frauen die Gebärmutter rausoperieren lassen, weil … Kinder zu kriegen ist ja auch diskriminierend. Ich könnte dazu auch eine argumentativ höherwertige Antwort geben, aber ich will mich mit so einem Mist nicht befassen.

entertaim.net: (lachend) Kurz, aber prägnant! Thomas, vielen Dank!

T.G.: Immer wieder gern. Beste Grüße nach Köln!

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