LONELY THE BRAVE / The Days War (Hassie Records)

Lonely the brave, only lonely, bla bla

LONELY THE BRAVE ist vielleicht ein neuer Stern am Alternative-Himmel. Mit tighter Präzision und einem leichten Touch von New Model Army beginnt dieses Album sehr schwungvoll. Der Gesang erinnerte mich stark an die Post-Grunge Band BUSH, was bedeutet, dass sich diverse Passagen ein wenig sentimental-weinerlich anhören, aber dennoch kraftvoll. Auch musikalisch gibt es einige Parallelen mit BUSH, doch Lonely The Brave wirken insgesamt straighter und resoluter und verlieren sich nicht in emotionaler Heulsusigkeit, sondern gehen den Weg geradeaus und offenbaren ein gesundes Maß an Power. Dieses Album kann man in der Tat gut durchhören und erneut starten. Es hat Potential, um erfolgreich sein zu können. Wenn man weiter zurückgeht, könnte man „The Days War“ auch ein wenig mit U2 und Big Country aus den 80ern vergleichen, allerdings mit einem neueren Sound. Es gibt jede Menge Melodie, Hooks … ziemlich tighter Gitarren-Rock! Was dieses Album davon abhält, ein ganz Großes zu sein oder zu werden? … der Mangel an Flexibilität, denn jeder Song an sich ist eigentlich sehr cool, doch hört man das gesamte Album, merkt man schon, dass ein gewohntes Strickmuster vorherrscht und der BUSH-Gesang ebenfalls an seine Grenzen stößt, was einen leicht einschläfernden Charakter impleziert. Wie gesagt, man kann dieses Album mehrmals hintereinander hören, denn es ist eine Art perfekte Berieselung, aber auf der anderen Seite bleibt auch kein Song so wirklich hängen …. deshalb die Abzüge in der B-Note ….. aber auf jeden Fall ein GUTES ALBUM!

3,5/5

Dennis