AS A GHOST / EP IM GEPÄCK – AUF GEHT’S

AS A GHOST bei entertaim.net

Anlässlich der Veröffentlichung der Debüt-EP „Into the Wild“ der Kölner Newcomerband AS A GHOST sprach ich mit Sängerin Jennifer „Jenny“ Späth über die musikalische Richtung, die EP und Träume.

Interview von Dennis Rowehl / Bild mit freundlicher Genehmigung von AS A GHOST (c) Beata Michna

entertaim.net: Zuerst einmal ist mir aufgefallen, dass Ihr in natura alle besser ausseht als auf dem Landschafts-PR-Foto …. Wie ist das möglich?

Jenny: (lacht): Vielen Dank. Tja, so ist das – noch nicht mal die beste Kamera kann unsere wahre Schönheit widerspiegeln.

entertaim.net: Bei Eurer Release-Party habt Ihr eine super Show abgeliefert. Wie geht’s weiter mit Live-Shows?

Jenny: Danke. Wir brennen darauf unsere neuen Songs live zu spielen und booken fleißig – sodass wir bald wieder live zu sehen sein werden. Eine Tour ist also in der Mache.

entertaim.net: Auch wenn Ihr als Musiker keine Newcomer seid, so ist die neue Band ja irgendwie schon eine Newcomer-Band. Wie hoch ist die Erwartungshaltung und wie sehen die Pläne bei Euch aus? Wird es ein Video geben?

Jenny: Natürlich hat man Ziele, die man als Newcomer erreichen will. Da wir ja erst seit Kurzem unter diesem Namen unterwegs sind, wollen wir möglichst viel live spielen, uns Gehör verschaffen und eine Fanbase aufbauen. Ein Video ist auf jeden Fall in Planung, wir grübeln aber noch darüber, welcher Song es werden soll…

entertaim.net: Ich hatte bei der Rezension Eurer EP geschrieben, dass es eine Art Spagat zwischen dem, was man wirklich will, und einer tendenziell kommerziellen Ausrichtung gibt. Ist das nachvollziehbar?

Jenny: Ich denke, das ist Ansichtssache – vorallem wie man kommerziell versteht. Jeder von uns hört Musik, die eher in Nischen zuhause ist, aber eben auch „kommerzielle“ Songs. Ich denke, dass Songstrukturen, die zum schnellen Verstehen des Songs beitragen, nicht zwangsläufig kommerziell sein müssen. Zumindest würde ich unsere Musik nicht unbedingt so bezeichnen, dafür wird zur Zeit, meiner Meinung nach, leider zu wenig Rockmusik in den Radios gespielt. In erster Linie muss uns der Song gefallen, es ist aber nicht unsere Herangehensweise zu sagen: „Wir schreiben jetzt einen Song für kommerziellen Erfolg.“

entertaim.net: Wie schwer ist es eigentlich, wenn man live sehr powervoll ist, diese Kraft auch im Studio rüberzubringen?

Jenny: Natürlich ist es schwer dieses Gefühl auch auf Platte rüberzubringen, deshalb wurden die Songs auch live im Studio eingespielt. Das heißt die Jungs standen sich beim Einspielen im Aufnahmeraum gegenüber, um zusammen den Song zu performen. Aber in erster Linie muss man die Energie und das Gefühl des Songs rüberbringen, sodass die Message ankommt und verstanden wird. Nur Power bringt da nicht viel, die Stimmung ist da wichtiger. Reindenken und eine Geschichte erzählen.

entertaim.net: Was wäre zurzeit Dein musikalischer Traum?

Jenny: Mein Traum und auch der der Jungs ist es, viele Leute mit unserer EP und unserer Musik allgemein zu erreichen – sei es live auf der Bühne oder Zuhause durch die Boxen. Ich hab außerdem Bock darauf, wieder Festivals zu spielen und dann eventuell ein Album mit mehr Songs anzugehen. Aber der wahre Traum ist natürlich, dass man sich irgendwann komplett auf die Band konzentrieren kann und in ganz Deutschland Clubs füllt – Vollzeitmusiker sein eben.

entertaim.net: Dann viel Glück Euch allen.

Jenny: Danke …