KXM – KXM (in-ear-music)

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Wenn Kings’s X-Sänger Dug Pinnick, George Lynch (Dokken, Lynch Mob) und Korn-Drummer Ray Luzier ein Album aufnehmen, ist das natürlich ein Grund zum Aufhorchen und die Messlate wird hochgelegt. Was mich da erwartet, war … mmhh, sagen wir’s mal so … es klingt wie eine Mischung aus Korn, King’s X und Lynch Mob. Jaja, ich weiß, wie banal ist diese Zusammenfassung denn jetzt? Aber ich finde, dass man natürlich den typischen Gesang heraushören kann, ebenso die Slogitarre von George Lynch und die Art des Drummens klingt einfach nach Korn. Also eine Mischung aus 90er-Crossover, den düsteren Anfängen des Nu Metals mit Gitarrensoli … das ist aber in Grunde schon das Neue, denn so richtig Gänsehaut wollte sich nicht einstellen. Natürlich hat man es hier mit außergewöhnlichen Musikern zu tun, was aber nicht automatisch bedeutet, dass die Songs auch wirklich gut sind. Naja, gut sind sie schon, aber eben nicht außergewöhnlich … und das ist es ja eigentlich, was man hätte erwarten können, wenn eine derartige Truppe zusammenkommt. Lynch Mob war seinerzeit ebenfalls eine gute Truppe, aber eben nicht brillant oder außergewöhnlich und so ist dieses Album trotz spielerischer Raffinessen doch leider eher banal.

3/5

Dennis