MANOWAR / KINGS OF METAL MMXIV (Re-Release)

Manowar entertaimnet

Zwischen brillant und unfreiwillig komisch … die selbst ernannten Könige des Metals mit dem Re-Release bzw. einer Neuauflage eines der Album-Klassiker. Da werden die Tracks einfach noch einmal gespielt und somit enthält dieses Album natürlich die gewohnte Setlist im neuen Gewand. „Hail and Kill“ … hahaha, das sind doch echt Poser-Brüller, die gute Laune verbreiten. Dann noch „Kings of Metal“, „Heart of Stone“ und so weiter … das Bumblebee-Bass-Solo  und weitere „Meilensteine“. Jetzt kann man natürlich darüber streiten, ob man nicht besser ein anderes Album hätte aufnehmen können wie die sicherlich stärker metallastigen Frühwerke wie „Battle Hymns“ sowie „Hail to England“, denn seit „Fighting the World“ beginnt die Phase, bei der man durchaus schmunzeln darf. So avancieren Manowar zwischen geballter Mannes-/Muskelkraft, Ledertangas und Kampfgesängen mit Poser-Metalleinlagen und dem Hang zum Epischen. „A warrior’s prayer“ sollte man sicherlich nicht unbedingt auf die Goldwaage legen, aber insgesamt macht die Neuauflage bzw. CD1 wirklich Spaß. Die Bonus-CD enthält dann Instrumentalversionen, vermutlich für gesellige Karaoke-Parties im nackten Oberkörper. Interessant ist übrigens auch die Flaggenauswahl auf dem neuen Cover. Mmmhh, ob sich dahinter ein tieferer Sinn verbirgt? Die USA und Deutschland fehlen, stattdessen der geballte „Ostblock“, Israel, die Türkei und Argetinien. Tja … wäre eine Interviewfrage wert. Insgesamt ein spaßiges Erlebnis für die ganze Familie. Mir hat’s gefallen.

Dennis