Kuolemanlaakso / Tulijoutsen (Svart)

Kuolemanlaakso / Tulijoutsen (Svart)

Seit dem Celtic Frost – Comeback mit „Monotheist“, was schon lang, lang zurückliegt, habe ich nicht mehr so einen Brocken im CD-Spieler gehabt. Und Celtic Frost könnten tatsächlich zu den Inspirationsherden und Vorbildern von Kuolemanlaakso gehören. Doom-Metal, Avantgarde und eine finstere Schwere liegen über diesem Werk. Insbesondere das Zwischenspiel aus Metal und einer Kirchenglocke bei „Arpeni“ übt eine gewisse Faszination aus. Ab dem sechsten Song kommt es dann aber urplötzlich zu einer Art Kehrwende und man scheint sich stärker an The Doors zu orientieren, allerdings mit einer unsagbaren Schwere wie in einem Film Noir. Sicherlich kein Album für unbeschwerliche Schöngeister, aber schon fett! Und derart interessant, dass ich mir mal die bisherigen Veröffentlichungen der Finnen reingezogen habe. Das ist schon ein echter Insider in dieser Sparte! Der Name könnte vielen – wie mir – Probleme bereiten, sich eben diesen zu merken – aber schließlich haben wir es ja nicht mit Mainstream zu tun! Fans von DOOM und Bands wie Celtic Frost, Paradise Lost etc. sollten unbedingt reinhören!

Dennis

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