ZEITGEISTER / FILM UND MEDIENWELT

Zeitgeister bei entertaim.net

Eine Karriere in der Medienwelt, davon träumen viele, aber natürlich ist der Weg beschwerlich. Eine vernünftige Ausbildung, hohe Investitionen in professionelles Equipment, Markteintritt und natürlich Erfahrungen. Die Kölner Zeitgeister Agentur, Christian Sirringhaus, Marcel Krüger und Max Exner, sind noch recht neu am Start, aber mit Liebe zum Film und frischem Tatendrang machte sich das Trio auf, um sich erfolgreich in der Medienwelt zu etablieren.

Interview mit Marcel Krüger, von D. Rowehl / Bild: Zeitgeister

entertaim.net: Könnt Ihr eure Agentur kurz beschreiben, was genau Ihr macht?

Marcel: Die zeitgeister kann man als einen Zusammenschluss aus fünf jungen Medienschaffenden aus NRW betrachten, die ihre Energie, Können und ihre Kreativität gebündelt haben, um geschlossen aufzutreten. Für die Bereiche Bewegtbild und Design, aber auch für den Umgang mit den Neuen Medien können wir ein ganzheitliches Angebot offerieren. Ein Beispiel: Wir setzen einen Imagefilm um, integrieren entsprechende Logos und Infografiken und stehen unseren Kunden beratend zur Seite, wie sie einen möglichst hohen traffic erreichen können.

entertaim.net: Welche Projekte stehen in naher Zukunft an?

Marcel: In unserer aktuellen Phase freuen für uns über jeden neuen Auftrag, egal ob klein oder groß. So stehen einige Virals für die polnische Biermarke Tyskie auf dem Plan, die wir gemeinsam mit der Kölner Agentur mirador umsetzen. Wir werden ab November ein Großprojekt von 40 Mittelständlern aus dem Sauerland in Bewegtbild dokumentieren, wir veröffentlichen ein Interview mit dem Menschenrechtler Andres Ginestet, das wir im September gedreht haben, und wir setzen die neuen Websites der Film House Germany AG und ihrer beiden Produktionsfirmen um.

entertaim.net: Ihr habt das Video von Heldmaschine gedreht. Was macht an Rockvideos besonders viel Spaß? 

Marcel: Zum einen natürlich die lockere Atmosphäre am Set: Alle sind irgendwie entspannt drauf, obwohl es manchmal auch ein heilloses Durcheinander gibt. Gestalterisch reizt ein Rockvideo eigentlich immer, insbesondere in diesem Fall, wenn man sich kreativ ein wenig ausleben kann und nicht so vielen Vorgaben unterliegt. Man weiß zwar am Ende nie genau, was dann dabei rumkommt, aber irgendwie gefällt es schlussendlich doch allen Beteiligten.

entertaim.net: Was wäre für Euch im Bereich Film die größte Herausforderung, was Ihr gerne mal drehen möchtet?

Marcel: Die größte Herausforderung besteht eigentlich darin irgendwann, das eigene Drehbuch selbst auf die Leinwand zu bringen. Was, wo und wie dafür gedreht werden muss ist gar nicht so wichtig. 

entertaim.net: Welche Filme sind kameratechnisch für Euch die größten? Gibt es eine Top-5-Liste der großartigsten Filme?

Marcel: Die Frage bekommt man häufig gestellt, wenn man als Filmschaffende unterwegs ist … daher hier unser Zitat (lacht): „Eigentlich kann man jedem Film auf seine eigene Weise etwas abgewinnen, solange Adam Sandler nicht mitspielt.“

 entertaim.net: Was ist eigentlich das Schwierigste, wenn man sich als Agentur selbstständig macht?

Marcel: Neben dem bürokratischen Aufwand bei der Gründung spielen weitere Aspekte eine große Rolle: Wie stellen wir uns auf? Hat jemand schonmal einen Gesellschaftervertrag geschrieben? Was ist, wenn einer die Agentur verlässt oder dazukommt? Wer macht was? Wie gestalten wir unsere Preise? Wer bringt schon welches Equipment mit und wie verrechnen wir das? Dazu kommt natürlich auch die Hürde, Kunden zu gewinnen und dann auch von unserer Arbeit zu überzeugen. Letzteres ist tatsächlich einfacher, als erst einmal den Fuß in die Tür zu bekommen – und auch erst genommen zu werden. Viele Unternehmen haben ihre festen Strukturen und Leadagenturen, da ist es wirklich schwierig, für frischen Wind zu sorgen. Wir akquirieren in erster Linie über persönliche Kontakte, die jeder von uns mitbringt. Aktuell versuchen wir ein Portfolio aufzubauen, das für jede Branche eine Referenz bereithält, ob Automobile, B2B oder Events.

entertaim.net: Vielen Dank für das Gespräch.

Marcel: Kein Problem, immer wieder gern.

Advertisements