MAD MAX / INTERCEPTOR (SPV)

Mad Max - Interceptor bei entertaim.net

Das Artwork soll an den ersten Teil der Mad Max Trilogie mit Mel Gibson erinnern, der mit seinem Interceptor zu Beginn den Knight Rider oder Night Rider in den Tod trieb. Natürlich ist der Wagen hier auf dem Cover NICHT der Interceptor, aber soll als Ausrufezeichen dafür gelten, dass Mad Max wieder eine Schippe draufgelegt haben. Vorbei sind die doch eher peinlichen Tage des White Metals und der weißen Gewänder. Und mal ehrlich … wenn schon White Hair Metal, dann STRYPER … „the holy best“. Ach ja … da auch Stryper jüngst ein Album veröffentlicht haben – https://entertaimnet.wordpress.com/2013/10/21/stryper-no-more-hell-to-pay-frontiers/ – könnte man natürlich mit einem Vergleich beginnen, da sich beide Bands in ähnlichen Gewässern tummeln, doch da sei bereits zu Beginn gesagt, dass MAD MAX eindeutig den Kürzeren ziehen. Da sind wir schon beim ersten Qualitätsurteil. Mad Max legen sich zwar zu Beginn des Albums stark ins Zeug und legen auch ordentlich los, können aber auf ganzer Linie nur bedingt überzeugen. Während Stryper beim Neuling vor Spielfreudigkeit und Power nur so strotzen und außergewöhnliche Hooklines abgeliefert haben, dümpeln Mad Max weiterhin in Klischees ganz nach dem Motto „Hab ich das nicht schon mal gehört“? Ferner konnten sich die Mannen gewisse Schnulzelemente nicht verkneifen. Im Segment AOR / Hard Rock / Poser-Rock’n’Roll spielten Mad Max nie die erste Geige, was sicherlich auch daran liegt, dass die Songs ganz nett bis ordentlich sind bzw. waren, aber es an einem echten Burner fehlt. Dennoch … wenn man sich ansieht, wo diese Band vor 10 Jahren stand, ist „Interceptor“ auf jeden Fall wieder ein großer Sprung nach vorne und Fans des AORs made in Germany sollten auf jeden Fall auch reinhören.

3/5

Dennis