STRYPER / NO MORE HELL TO PAY (Frontiers)

Stryper auf entertaim.net

STRYPER sind zurück … mit typischem Artwork und dem ebenso typischen Stryper-Sound und zuckersüßem Gesang. Aber Spaß beiseite … „No more hell to pay“ ist vermutlich in der Gesamtheit das beste Album der schwarz-gelben Puddingbrumseln. Mit „Revelation“ gibt es einen kraftvollen Opener, gefolgt vom Titelstück, der musikalisch in die Zeit von „To hell with the devil passt“. Dann folgt die Up-Tempo-Nummer „Saved by love“ … selbstverständlich mit fetten Backings und kraftvollem und melodischem Gitarrenspiel und Michael Sweet verlangt seiner Stimme wirklich alles ab. Großartig! Anschließend überraschen Stryper dann mit einer Nummer namens „Jesus is just alright“, die mich stark an „It’s raining men“ von den Weather Girls erinnert. Was man auch immer von den Texten der Ergründer des White Metals halten mag … lassen wir das mal getrost bei Seite und bleiben bei der Musik: Ich kann mich nicht daran erinnern, diese Band in einer derartigen Spiellaune gehört zu haben. Auch die Ballade „The one“ hört sich trotz des Zuckergusses irgendwie frisch an und überzeugt durch exzellente Hooklines. Anschließend geben Stryper bei „Legacy“ erneut Vollgas und liefern eine interessante und abwechslungsreiche Setlist. „Te amo“ (lasst uns nicht über die Texte sprechen!!!) schlägt in dieselbe Kerbe und überzeugt auf voller Linie. Stryper-Fans und Anhänger des Hair-Metals werden dieses Album lieben und nach dreimaligem Hören kam ich dann doch zum Schluss, dass „No more hell to pay“ das wohl beste Album von Stryper ist. !!!

5/5

Dennis