TRIVIUM / VENGEANCE FALLS (Roadrunner)

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Trivium gehört im Bereich des Metalcores eigentlich zu den wenigen Bands, die ich richtig cool finde und die Erwartungen an ein neues Album nach dem großartigen „In Waves“-Album waren entsprechend hoch. „Brave the storm“, so der Name des Openers … und die Welt ist in Ordnung, der Titelsong konnte ebenfalls noch überzeugen … doch dann folgen leider Belanglosgkeiten, wenn auch auf höherem Niveau. Soll heißen, dass jeder Song für sich nicht übel ist, aber insgesamt nicht wirklich herausragt. Es fehlt an Härte, Spielwitz und einfach an grandiosen Ideen. So plätschert das Album schon irgendwie vor sich hin, ohne echte Akzente setzen zu können, die einen bleibenden Eindruck hinterlasen. Klar, das Leben von Trivium besteht aus dem Aufnehmen eines Albums, Promotion, Tour, Aufnahmen des neuen Albums … und die Intervalle werden kürzer und bleiben offenbar nicht ohne Folgen, denn Kreativität braucht Nährboden und keine Routine. Doch genau dieser scheinen Trivium unterworfen gewesen zu sein und als Resultat bleibt ein Album, was zwar gewissen Standards standhält, aber sicher KEIN Schritt nach vorne ist … Gute Ideen müssen eben reifen und somit ist „Vengeance falls“ eine Art mittelprächtiges Fastfood-Produkt. Man kann’s essen, aber man wird sich nicht daran erinnern.

3/5

Dennis