ALTER BRIDGE / FORTRESS (Roadrunner)

Alter Bridge Fortress

Ob Tremonti, Creed oder Alter Bridge … Mark Tremonti sorgt für brillante Rocksongs, einen fetten Sound und das Gespür für Power und Melodie. Insbesondere der Beginn des neuen Albums „Fortress“ ist sogar härter als das vor gar nicht so langer Zeit veröffentlichte Debüt-Soloalbum und man fragt sich, woher der gute Tremonti die Power und die Inspirationen hernimmt, ständig neue Songs zu schreiben, aufzunehmen und live zu spielen … und das ohne eine Tendenz des Qualitätsabfalls … im Gegenteil. „Fortress“ bietet insbesondere in der ersten Hälfte Power pur und gipfelt im vorläufigen Klimax namens „Peace is broken“. Dann folgen Balladen bzw. Slowsongs mit Nadelstichen von absoluter Power und weitere leichte Überraschungen. Auch Myles Kennedy liefert selbstverständlich wieder eine große gesangliche Leistung, worin vielleicht gerade in diesem perfekten Gesang groteskerweise der einzige Kritikpunkt meinerseits besteht, denn der Gesang ist so gut, dass er schon bald zu glatt ist. Jammern auf hohem Niveau natürlich! Wieder mal ein großes Album und bereits der erste Song „Cry of Achilles“ oder die Single „Addiction to pain“ machen dort weiter, wo „Isolation“ aufgehört hat …

4,5/5

Dennis

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