GLAMOUR OF THE KILL / SAVAGES (SPV)

Glamour of the Kill bei Entertaimnet

Jugendlich frisch gehen die Jungs von GLAMOUR OF THE KILL beim aktuellen Album „Savages“ zu Werke und liefern eine Mischung aus Saosin, harte Zebrahead und softe Trivium oder Bullet for my Valantine. Damit steht natürlich die Zielgruppe fest! Powervoll und voller Elan legen GotK los und legen besonderen Wert auf Hooks und melodiösen Gesang wie auch Gitarrenparts. Hin und wieder können sie es nicht zurückhalten, „Oh Oh“-Hymnen, die im College-Punk bzw. Springbreak-Punk wie Zebrahead so angesagt sind, zu präsentieren, aber insgesamt ist das Album natürlich härter und metallastiger. Im Grunde gefällt mir das Album komplett, allerdings wird es doch ein wenig langweilig, wenn man es komplett durchhört, denn dafür gibt es dann doch zu wenig wirkliche Unterschiede in Sachen Stil und Inspiration. Soll heißen, das Rad wurde nicht neu erfunden, aber wer macht das auch schon? Die Grundvoraussetzungen dieser Band sind ausgezeichnet. Gute Technik, guter Gesang … den Mädels wird’s gefallen. Mir allerdings missfielen zum Teil die vorhersehbaren Backings und der Mut zur Flexibilität und Virtuosität im Songwriting.

3/5

Dennis