ORCHID / THE MOUTHS OF MADNESS (NUCLEAR BLAST)

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Black Sabbath setzt ja noch mal richtig Trends … und das nicht erst seit dem nicht-dreizehnten Album „13“. Es scheint offenbar in Mode zu sein, den alten, basslastigen und düsteren, psychedelischen Sound der Anfangstage zu frönen. Das gilt auch für ORCHID: Die düsteren 70er mit dem Wahnsinn von Sutter Cane (Mächte des Wahnsinns). Positiv hervorheben muss man erst einmal das ausgearbeitete Artwork, sodass es sich lohnt, das DigiPak zu kaufen anstatt das Album im Download zu erwerben. „Marching Dogs of War“ erinnert stark an die Anfangstage von Black Sabbath, nur dass der Gesang stärkere Ähnlichkeiten mit Blackie Lawless (WASP) ausfweist als mit Ozzy himself. Ansonsten ist der Geist von Black Sabbath allgegenwärtig: Im Sound, den Arrangements, Schlagzeugbreaks und und und. Die Stimme, wie gesagt, trägt hin und wieder Züge von Blackie Lawless und da „The mouths of madness“ thematisch nicht so weit von „The Headless Children“ entfernt ist, könnte genau jenes Album Orchid vielleicht sogar inspiriert haben. Diese Mächte der Finsternis haben es auf jeden Fall in sich und der Trip in die Vergangenheit ist musikalisch ebenso ein Trip in die Zeitlosigkeit des düsteren Rocks. Auf jeden Fall haben ORCHID hier ein starkes Album abgeliefert … nicht nur für Black Sabbath – und Stoner-Freunde!

4/5

Dennis

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