SHARRON LEVY / ROUGH READY

Sharron Lecy on entertaimnet

Von Nena unter die Fittiche genommen und bekannt durch „The voice of Germany“ ist es nun soweit und die israelische Popsängering Sharron Levy hat ihr Debütalbum am Start. Sie beginnt furios mit rockigen Nummern, die den Geist des US-Frauenrocks aus der Zeit um 2000 tragen: Tracy Bonham, Alanis Morissette, Lauren Christy, Meridith Brooks. Aber nach den ersten drei Nummern verflacht der positive Beginn etwas und es wird zunehmend mainstreamiger und entsprechend langweiliger. Erst bei „UFO“ nimmt Sharron wieder etwas Fahrt auf und klingt etwas nach Skunk Anansie, „Let me do my thing“ hingegen nach Alanis Morissette. „Spider’s roar“ überrascht hingegen mit ungewöhnlichen Akkorden und sprengt den Mainstream-Modus. Nicht schlecht für eine Sängerin, die einer Casting-Show entsprungen ist und auch wenn das Rad sicherlich nicht neu erfunden wurde, klingt das Debüt von Sharron Levy besser als der Einheitsdrist, der sonst so im Radio läuft. Ob sie sich allerdings etablieren kann, wird sich noch zeigen, wenn sie die Gelegenheit hat, ihre eigene musikalische Identität zu entwickeln.

3,5/5

Rock Schmidt

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