RUNNING WILD / RESILIENT (SPV)

Running Wild - Resilient on entertaimnet

Der Kakadu und die Flagge gehisst und Rock’n’Rolf oder Rocking Rolf, Seeräuberkapitän, sticht erneut in See und beginnt beim Opener „Soldiers of Fortune“ mit dem typischen Running Wild-Beat a la Jolly Roger. In den sieben Meeren gibt es wenig Neuatiges zu entdecken, aber eingefleischten Fans dürfte dieser Umstand bekannt und ebenso egal sein. Und so kommt der Neuling etwas (sehr) altbacken daher und liefert Old School Rock’n’Roll und German Metal der 80er. „The Drift“ könnte sogar von einem Sinner-Album aus jener Zeit stammen. Und doch … „Desert Rose“ offenbart angenehme Hooks und wirkt schon etwas untypisch und moderner, dafür geht’s anschließend wieder seniorenmäßiger zu Werke, aber Songs wie „Fireheart“ und „Run Riot“ klingen irgendwie stärker nach Sinner als nach Running Wild und eigentlich war der Ersteindruck gar nicht so übel, sieht man mal davon ab, dass es sich der Rolf dann noch nicht nehmen lassen konnte, das Album mit einer etwas peinlichen Piratennummer abschließen zu müssen. Insgesamt ganz gefällig, dürfte den true Fans durchaus gefallen.

3/5

Rock Schmidt