SHINING / ONE ONE ONE (Indie Recordings)

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SHINING geben bereits von Beginn an Stoff: „I won’t forget!“ Cyber-Punks meets Industrial … auf den Spuren von Ministry, Prong, Marilyn Manson in Up-Tempo-Manier und Amen. Ein wenig Huldigung von NIN und Rob Zombie schwingt sicher auch mit. Shining sind hart, brutal, modern, aber hin und wieder auch ziemlich stressig, insbesondere die Indusrial-typischen Effekte auf dem Gesang. Wo wir doch gerade beim Stress sind … da folgt die Überleitung zu einem extremen Saxophonsolo zu Beginn von „How your story ends“, welches mich an den Film „Lost Highway“ von David Lynch erinnerte. Das ist wirklich Krach pur und ich wurde beim Hören langsam wirklich hibbelig. „One one one“ ist sicherlich keine Musik zum Chillen. Au contraire … ich glaube, wenn man dieses Album dreimal in voller Lautstärke hintereinander hört, muss man anschließend seine Möbel zertrümmern. OMG! Dagegen machen Static X biedere Popmusik. Dennoch fand ich das Album auf irgendweine Art und Weise erfrischend, wenngleich man dieses Album immer nur scheibchenweise oder in kleinen Dosen hören sollte, andernfalls wird es auf lange Sicht zu teuer, sich ständig neues Mobilar zulegen zu müssen …

4/5

Rock Schmidt