TEXAS / The Conversation (PIAS)

Texas-Review on entertaim.net

TEXAS haben ja bereits diverse Hits auf dem Buckel und stehen für qualitativ hochwertige Popmusik bzw. seichte Rockmusik. Das Cover des neuen Albums sieht irgendwie wie eine Compilation aus, aber es handelt sich tatsächlich um ein neues Album. Es beginnt sehr gefällig, poplastig und relativ bedeutungslos … und Anführer dieses Mainstreams ist der Titelsong selbst. Als viertes folgt „Detroit City“, nicht zu verwechseln mit „Detroit Rock City“ von KISS, und tatsächlich beginnt das Album allmählich etwas an Fahrt aufzunehmen. Gewisse Ähnlichkeiten mit Billy Idol’s „White Wedding“ kann man durchaus erkennen. Wie weiter das Hören fortschreitet, desto mehr bekommt man das Gefühl, dass Elvis Presley, Johnny Cash und Concrete Blonde gewisssermaßen Pate gestanden haben, denn die Musik wird eigenwilliger, tiefgründiger und hebt sich vom Einheitsbrei ab. Ein gewisses Nashville-Feeling von Blues kommt auf und somit merkt man, dass TEXAS auch mehr zu bieten haben als ein Mitschwimmen im Pop-Gefilde. Nach fadem Beginn offenbart „The Conversation“ guten Pop mit Rock- und Blueseinflüssen.

3,5/5

Dennis Rowehl

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