A PALE HORSE NAMED DEATH / Lay my soul to waste (SPV)

A Pale Horse named death

The leading horse is white … Type o’Negative, Life of Agony und Paradise Lost sind natürlich Einflussgrößen und bilden somit den Background für Fans und potentielle Hörer. Es liegt Melancholie und die gewisse Schwere natürlich auch auf dem neuen Album „Lay my soul to waste“. Dass wir es nicht mit einem fruchtig-fröhlichen Album zur Frühlingszeit zu tun haben, sollte jedem klar sein … allerdings war der Frühling weitgehend unterkühlt und so bedarf es auch nicht herbstlichen Temperaturen, um dieses Album wirklich in Solitude auskosten zu können. Das Artwork ist kunst- und stilvoll und ebenso bahnen sich die Songs ihren gemächlichen Weg durch das Album. Verdrießlichkeit im Antlitz des fahlen Pfredes setzt ein eher schweres Gemüt voraus und somit war dieses Album für mich nicht die musikalische OFFENBARUNG, dennoch vermochte dieses Album, den Stil atmosphärisch und gekonnt in Szene zu setzen und in Verbindung mit dem großartigen Cover – das muss an diser Stelle mal hervorgehoben werden – seine latent düstere Stimmung zu entfalten. Ich bin mir sicher, dass dieses Album in Zukunft sicher nicht so häufig den Weg in meinen CD-Spieler finden wird, dennoch objektiv betrachtet ein überzeugendes Album. 3,5 Punkte plus 0,5 Bonus für das Cover.

4/5

Dennis Rowehl