Suicidal Tendencies / 13 (Suicidal Records / Soulfood)

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„How will i Laugh tomorrow when I can’t even smile today?“ Diese Frage stellten sich Mike Muir und Konsorten 1988 und manifestierten den südkalifornischen Hardcore und gingen sogar mit Slayer, Megadeth und Testament im Rahmen des „Clash of the Titans“-Packages auf Tour. Der Stil zwischen Hardcore, Skater-Punk und Funk setzte Trends und beeinflusste später sicherlich auch Truppen wie Body Count. Mittlerweile sind einige Jahre vorbeigezogen und vom ursprünglichen Line-up ist auch nur noch Mike Muir dabei, um nun das Album „13“ an den Mann zu bringen. Nach punkigem Beginn folgt mit „God only knows who I am“ eine Nmmer, die aus der Feder von Jane’s Addiction hätte stammen können. Nach den Punktracks, die mich offen gestanden kalt ließen, enthält das Album aber auch treibende Nummern mit sehr coolen funky Basseinlagen wie „Show some love“ und „Who’s afraid?“ Bsonders gefiel mit der funky-groovie Song „Till my last breath“ und „Life“ lässt den Geist von Jimi Hendrix wieder auferstehen. 13 ist ein insgesamt bunte Mischung aus diversen Musikstilen, wie man es von den Suicidal Tendencies gewohnt war und konnte mich auf einigen Ebenen durchaus überzeugen – was den Punk betrifft … naja, Geschmackssache.

3,5/5

Dennis Rowehl

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