Passive Attack / Forms of becoming (Edelbrand Records)

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Sicherlich keine leichte Kost, was Passive Attack aus Österreich bei der CD „Forms of Becoming“ abgeliefert haben. „Passive Attack“ als Anlehnung an „Massive Attack“? Ohne Frage ein ähnlicher Background, auch das Zielpublikum könnte eine große Schnittmenge beinhalten, aber musikalisch anders! Weniger mit Beats und so, sondern real handmade stuff! Ein trockener und ehrlicher Sound für abgfahrene Rockmusik, die der ersten Einschätzung nach irgendwo zwischen Tool, Skunk Anansie und irgendwelchen Geräuschen liegt. Keine Musik für das seichte, fröhliche Gemüt, sondern schon eine tiefgehende Schiene, die man hier fährt … und dies sehr elaboriert und extravagant sowie schwerfällig, wie man es von Tool/Perfect Circle gewohnt ist. Insbesondere „Off Sound Mind“ geht stark in die Tendenz der eben erwähnten Bands. Stimmlich liegt Sängerin Michaela Hochrathner meines Erachtens in der Ebene von Alanis Morissette, was aber in keiner Weise auf die Musik zutrifft. Passive Attack: Das hier ist alles andere als seichte Mainstreamkost. Wer es also eher ein wenig düster und komplizierter mag, der liegt bei dieser Band goldrichtig 🙂

unter abgefahrenen Vorzeichen: 4/5

Dennis Rowehl

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