GUNS OF MOROPOLIS / Heavy Metal killed your Mama (Recent Records/Alive)

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Drei Schwerverbrecher machten sich auf, um sich nach den üblichen Belanglosikeiten wie z. B. dem Streben nach der Weltherrschaft nach Moropolis aufmachten, um sich dort zu tummeln und erfolgreich einen Putsch durchzuführen … und das  mitten im Herzen Europas. Somit erklärte man „Heavy Metal killed your mama“ zur offiziellen Staats-CD und erreichte den Doppel-Platin-Status. Eigentlich belegten sie sogar zwitgleich den ersten bis dritten Platz mit einem Album. Eine unfassbare Erfolgsgeschichte und ein Beweis dafür, dass Männer offenbar mit Waffebgewalt Außergewöhnliches zu leisten imstande sind. Zumindest in Moropolis. Die Guns frönen dem exzessiven Lebensstil und stellen eine Gefahr für alle Verfechter des Gender Mainstreaming in Europa dar, die vermutlich die gewaltfreie Conterrevolution ausrufen werden. Musikalisch bieten die GUNS auf der Grundlage von Volbeat, Motörhead und Rockabilly ein Konglomerat an Trink-Hymnen, Schweinerock, Partysongs und Rock and Roll … Heavy Metal eher weniger … aber egal: Wenn die Despoten der Ansicht sind, es sei Heavy Metal, dann ist das auch so! Pflichtvertonung von Bierkellern und lauten Biergärten in der City von Moropolis nach Mitternacht! Fans wahrhafter Rock’n’Roll angehauchter Musik dürften an diesem Trio ihre wahre Freude haben und schon mal ine Reise ins Herz von Europa buchen! Ach ja … ein Album, was herrlich perfekt zur aktuellen öffentlichen „Sexismus“-Diskussion passt. Alice Schwarzer wird diese Combo sicherlich hassen … das ist doch schon mal ein hoffnungsvoller Beginn. Also hoch die Humpen!

Redakteur: Dennis Rowehl

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