Jessie Ware / Devotion (Universal)

Jessie Ware - Devotion

Smooth and easy … das Cover sieht allerdings etwas merkwürdig aus, als habe man mit einer einfachen Digitalkamera das Plattencover fotografiert, nicht richtig aufgenommen und erneut als Cover veröffentlicht … ich weiß, das klingt komisch und macht auch keinen Sinn, aber wie ist dieser Schatten links oben auf dem Cover zu erklären? Sieht für eine Majorproduktion unpassend aus, aber was soll’s … gehen wir mal auf die Musik ein. Leichte Electrobeats und seichter Gesang prägen das Album von Jessie Ware und an diversen Stellen wird man das Gefühl nicht los, irgendwelche Nuancen zu Sade und vor allem Lisa Stansfield erkennen zu können, insbesondere bei „No to love“ sowie „Night light“. Obwohl der Sound in die heutige Zeit passt, tragen einige Songs noch den Touch der frühen 90er. Gefällig und seicht gleitet „Devotion“ vor sich hin und enthält neben ein paar gewöhnlichen Tracks auch einige echten Highlights. Jssie hält sich gesanglich etwas zurück und schafft damit eine angenehme Chill-out-Atmosphäre. Mir hat das Album zum größten Teil gefallen … zwischen 3,5 und 4 Points.

4/5

Redakteur: Dennis Rowehl