The Intersphere / Interspheres atmospheres (SPV)

Ich muss gestehen, dass mich diese einheimische Band gehörig verwirrt, denn das letzte Album kam gefühlt erst vor einigen Monaten raus, oder? Dann sieht das Cover auf den ersten Blick genauso aus und, als wäre das nicht Verwirrung genug, gibt es auch noch unterschiedliche Versionen, die sich covertechnisch nur marginal unterscheiden. Ich weiß nicht, das ist zu viel optische Intellektualität auf einmal! Nun denn, als ich die Jungs vor gar nicht so langer Zeit live gesehen habe, beeindruckten mich vor allem der Drummer und Bassist bzw. dessen Zusammenspiel, die auch das Kernstück der Band ausmachten. Alles andere war da eher gewöhnlich. Ebenso verhält es sich mit dem neuen Album und vielleicht merkt man auch, dass nicht genug Zeit zwischen den Alben lag, denn Ideen müssen sich doch auch entwickeln können. Dass die Jungs musikalisch ihr Handwerk verstehen, allen voran der Drummer und Bassist (!!!!), ist unbestritten, doch die Songs plätschern dann doch irgendwie vor sich hin. Hin und wieder klingt es nach einer Band namens CITY SLEEPS und manchmal hat man das Gefühl, irgendetwas schon mal gehört zu haben, ohne es allerdings wirklich einordnen zu können … und obwohl die einzelnen Songs ganz gefällig sind, blieb wirklich KEIN Song im Gedächtnis. Spielerisch spürt man vielleicht eine Identität, aber die Songs sind dann doch weitgehend unbeeindruckend und da merkt man schon, dass die Zeit zwischen den Alben recht kurz war. Eine Steigerung ist nicht erkennbar! Das Album läuft so durch und am Ende fragt man sich, was man da eigentlich gehört hat. Ach ja, dann sind da ja noch 4 Bonus-Tracks, hierbei handelt es sich allerdings um unnötige Filler. Hinzu kommt eine Gitarrenarbeit und ein Gesang, die ebenfalls lediglich in die Kategorie „nicht schlecht“ passen, was zwar „ganz nett“ ist, aber sicherlich nicht dem entspricht, was sich die Jungs vorgestellt hatten. Fazit: Leider langweilig, also nur 2,5 Punkte …

2,5/5

Redakteur: Dennis Rowehl