Papa Roach / The Connection (EMI)

Die USA hat offenbar einen neuen Pop-Trend entwickelt und immer mehr Bands, die einst in die härtere Schublade passten, haben jetzt die Haare schön, lieben Auto-Tune und ersetzen Gitarre durch Synthie-Elemente … und genau zu diesen Bands gesellen sich nun auch Papa Roach. Es geht ja völlig unverdächtig los und die ersten beiden Tranks klingen, als wären sie vom „Getting away with murder“-Album, danach beginnt allmählich die Synthieinfiltration und es wird poppiger, bis mit „Before I die“ ein waschechter Radiohit abgeliefert wurde. Nicht, dass dieser Song schlecht sei, aber schon ein wenig extrem mainstreamig. Hinzu gesellen sich „Leader of the Borken hearts“, „Walking dead“ sowie „Won’t let up“ und „As far as I remember“. Absolut kein schlechtes Album und vermutlich wird es sich auch super verkaufen. Insgesamt ist das Songwriting aber sehr, sehr gefällig ausgefallen und somit erwecken Papa Roch den Eindruck, sich beim Durchschnittspublikum anzubiedern. Aber absolut hörbar!

3,5/5

Redakteur: Dennis Rowehl