The Offspring / Days go by (Sony)

Wir erinnern uns … in den 90ern entdeckten die Amis tatsächlich den Punk und was in England mit radikalen Wurzeln begann, entwickelte sich in den USA als Punk Rock Party-Attitude und neben Green Day setzten Bands wie The Offspring den Trend für weitere Combos wie Good Charlotte, Blink 182, Sum41, Zebrahead und kreierten einen neuartigen Spring Break-Style für College-Kids. Give it to me Baby!!!“ Und dieser Trend zog sich auch durch unzählige Filme wie „American Pie“. Natürlich sind die Jungs von OFFSPRING auch in die Jahre gekommen, sodass „Days go by“ schon einen seri√∂sen Touch bekommt. Aber so ernst sollten wir diesen Titel dann auch wieder nicht nehmen, denn die Band ist dem Stil des Punk Rocks mit typischen Toten Hosen-Backings treu geblieben und bieten eine illustre Variation zwischen obligatorischer Ballade, Powerhits und punkigen Uptempo-Nummern. Bis zur Mitte, also bis CRUISING CALIFORNIA, wirk alles solide, wenn auch nicht besonders unberechenbar … doch ab diesem Song entwickeln THE OFFSPRING eine neue Dimension des Spring Break-Rock and Rolls mit modernen Pop-Elementen, ohne sich dabei zu verkaufen, denn egal, was sie tun, es klingt schon irgendwie frisch! Und für Abwechslung sorgen sie … ob kitschig-springbrecherisch (OC Guns, I wanna secret family), ob in Hardcore-Manier (Dividing by zero) oder auf den Spuren von Bad Religion (Slim Pickens …), wer auf diese Art Musik steht und Härte gerne mit guter Laune und Kommerz paart, der wird auch an diesem Neusilberling seine wahre Freude haben … pretty fly for some white guys 🙂

4/5

Redakteur: Dennis Rowehl