BBlack Space Riders / Light is the new black (Rough Trade)

Dieses Album wurde in 4 Kapitel aufgeteilt und enthält die Light Side, die Bright Side, die White Side sowie die Night Side … fehlen nur noch die Sunny Side und die Dark Side of the Moon. Zu Beginn tendieren die Münsteraner in Richtung Black Sabbath mit einem Hauch der Doors. Ich denke, dieses Werk über Hoffnung, Schwarze Löcher und Verschollene in den Weiten des Weltalls trägt eine Menge Tiefe und es bedarf ausreichend Zeit, um sich dieses Album diverse Male hintereinander zu verabreichen. Die Black Space Riders liefern eine interessante Mischung aus Finsternis, Desert Rock, postmortaler Hippie-Musik und hin und wieder (wie bei DIGGING DOWN) hört es sich an wie eine Mischung aus Celtic Frost und Metallica, die einen Thin Lizzy-Song covern. Hier und da etwas KYUSS, düsteren Swine-Rock, etwas Motorenkopf (Startrooper) und dann interessante Songtitel wie WALLS OF PLASMA. Wie gesagt, man muss dieses Album mehrmals hören und es entfaltet eine Kombination aus Druck, Understatement, die Kultivierung des Unkultivierten mit einem ganz besonderem Reiz, dem man sich nur schwer entziehen kann, wenn das Album erst einmal Fahrt aufnimmt und so endet das Album mit dem cool-treibenden LIGHT OUT, was den Hörvorgang noch einmal treffend abrundet. Ich glaub, ich muss die Jungs mal live sehen. Hat mir gefallen!

4/5

Redakteur: Dennis Rowehl